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'''Urlaub''' (auch ''Erholungsurlaub'', ''Jahresurlaub'') ist im und die einer von ihrer oder für einen bestimmten unter Fortzahlung des s.

Etymologie

Das Wort ?urloub? stand im entstanden ist.

Geschichte

Sprachgeschichtlich geht der Begriff ''Urlaub'' auf das und e Substantiv ''urloup'' zurück, das zunächst ganz allgemein ?Erlaubnis? bedeutete. In der höfischen Sprache der mittelhochdeutschen Zeit bezeichnete es dann die Erlaubnis wegzugehen, die ein Höherstehender oder eine Dame dem erteilen konnte. So baten im Ritter ihren en um ''urloub'', also um ?Urlaub?.

In alten ern kommt das Wort Urlaub auch in der Bedeutung vor, dass eine Beziehung (z. B. durch die Walz von Handwerksgesellen) eine Zeitlang ?stillgelegt? wird. Eine weitere Überlieferung ist, wenn die (aus der Land- oder Weinwirtschaft) eingebracht war, konnten die Knechte und Mägde zum Altbauern, dem ?Ur? gehen und um Er?laub?nis fragen. Gab dieser die Erlaubnis, wurde auch oft zugleich ein ?? zur Vergnügung mit ausbezahlt.

Später wandelte sich die Bedeutung: Urlaub wurde als ?offizielle vorübergehende Freistellung von einem Dienstverhältnis? verstanden, allgemeiner dann als ?dienst- oder arbeitsfreie Tage, die der Erholung dienen?.

Zum ersten Mal taucht der Begriff ? offenbar ganz geläufig im Sprachgebrauch ? in Publikationen des späten 17. Jahrhunderts auf. Ein sehr früher Eintrag findet sich in den vom Juni 1691. Am Ende eines literarischen Artikels schreibt der Autor: ?Ehe wir aber den Leser völlig Urlaub geben / wollen wir noch von zweyen herrlichen Griechischen Scribenten / die man in Leipzig wieder neu aufflegen wird / etwas melden ??

Die Anfänge des bezahlten Jahresurlaubs liegen im Urlaub bekommen, nach Paris zu reisen?.

Allgemeines

Umgangssprachlich ist mit ?Urlaub? häufig der gemeint, wenn von Urlaub gesprochen wird. Letzterer ist lediglich ''eine'' ? allerdings die wichtigste ? Art von Urlaub. Welche Art Urlaub gemeint ist, hängt von seiner Zweckbindung ab. Beim Erholungsurlaub steht die und des s, beim die und eigener oder fremder im Vordergrund. Der Urlaub stellt die Arbeitskräfte temporär von ihrer Arbeitspflicht frei. Zu den Arbeitskräften gehören Arbeitnehmer, , , en oder auch .

Die sprachliche Trennung zwischen Urlaub () kommt in vielen Ländern stärker zum Ausdruck, wobei e nicht mitzählen.

Arten

Es gibt folgende Urlaubsarten:

{| class="wikitable" style="padding:1em; vertical-align:top; border:2px;"
|-
! Urlaubsart
!
|-
| || dient der lichen des Arbeitnehmers, in Deutschland lich geregelt
|-
| || ist ein Zeitraum unbezahlter nach der eines , auf die nach ein besteht
|-
| || dient der und der der . In Deutschland allgemein geregelt durch das . e gelten für bestimmte Arbeitnehmergruppen (, ). , en oder können Regelungen enthalten, die für den Arbeitnehmer günstiger als die gesetzliche Mindesturlaubsregelung sind (). Diese Regelungshierarchie gilt auch in der , wo das nur Minimalstandards festlegt.
|-
| || können Arbeitnehmer erhalten, um sich der und eigener oder fremder Kinder zu widmen ( ); seit 2004 als bezeichnet.
|-
| || ist in der nichtamtlicher das in f. enthaltene für Frauen im zeitlichen Zusammenhang mit einer .
|-
| || bis zu zehn e können von Beschäftigten in Anspruch genommen werden, wenn dies erforderlich ist, um für einen nahen Angehörigen in einer akut aufgetretenen Pflegesituation eine bedarfsgerechte zu organisieren oder eine pflegerische Versorgung in dieser Zeit sicherzustellen ( )
|-
| || ist der des Arbeitnehmers auf aus besonderen, in seiner liegenden Gründen. sind insbesondere sowie
|-
| ''Umzugsurlaub'' || ist eine und kann beim eines Arbeitnehmers gewährt werden
|-
| ''Unbezahlter Urlaub'' || beruht auf einer freiwilligen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und lässt die Hauptpflichten aus dem ( und ) ruhen.
|-
| || ist eine Freistellung von der Arbeit aufgrund der
|-
| || soll einem en für den die Durchführung eines es ermöglichen
|-
| || erhalten en nach Abs. 1 bei einer für das ganze anerkannten
|}

Eine Sonderform von Urlaub heißt . Vor allem Lehrer und andere Beamte nutzen diese Möglichkeit, bei einem Einkommen von z. B. 80 % des ursprünglichen Monatsgehaltes nach vier Jahren ein ?Urlaubsjahr? einzulegen. Das entspricht zwar nicht der gesetzlichen Urlaubsregelung (es ist vielmehr ein ), wird aber im Sprachgebrauch meist als ein Urlaub angesehen.

Rechtsgrundlagen

Wichtigste Rechtsgrundlage ist das angeordnet werden, so dass ein großer Teil der Arbeitnehmer zur selben Zeit Erholungsurlaub nehmen muss.

Arbeitsrecht

Jeder Arbeitnehmer hat nach BUrlG jährlich mindestens 24 Werktage (bezogen auf die ). Als e gelten alle e, die nicht oder sind.

In Abs. 2 BUrlG wird davon ausgegangen, dass der Urlaub ungeteilt genommen wird (''Grundsatz der Unteilbarkeit''). Werden Urlaubsansprüche auf das nächste Kalenderjahr übertragen, müssen diese jedoch nicht mit dem neuen Urlaub verbunden werden.

Nach Abs. 1 ).

Die des s erstreckt sich nach Abs. 1 Nr. 5 auch auf die Aufstellung allgemeiner Urlaubsgrundsätze und des Urlaubsplans sowie die Festsetzung der zeitlichen Lage des Urlaubs für einzelne Arbeitnehmer, wenn zwischen dem Arbeitgeber und den beteiligten Arbeitnehmern kein Einverständnis erzielt wird.

Berechnung

Das BUrlG spricht von 24 Werktagen, deren Anrechnung als Urlaub unabhängig davon erfolgt, ob der Sonnabend in dem jeweiligen Unternehmen ohnehin arbeitsfrei wäre oder nicht. Der Sonnabend ist urlaubsrechtlich ein Werktag, so dass ein Sonnabend auf den Urlaub angerechnet wird. In Abs. 2 BUrlG wird von der Sechs-Tage-Woche ausgegangen. Von dieser Regelung kann im Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag zu Gunsten der Arbeitnehmer abgewichen werden, insbesondere wenn in einem an Sonnabenden nicht gearbeitet wird. Nicht auf den Urlaub angerechnet werden in die Urlaubszeit fallende Sonntage und gesetzlichen Feiertage, die ohnehin arbeitsfrei sind.

Die im BUrlG vorgeschriebenen 24 Werktage <math>UG</math> müssen auf eine umgerechnet werden, so dass folgender für die Ermittlung des tatsächlichen Urlaubsanspruchs <math>UT</math> gilt:
<math>UT = \frac{UG}{W6}</math> und <math>UT \cdot W5</math>.
Der gesetzliche Anspruch von 24 Tagen bei einer Sechs-Tage-Woche <math>W6</math> wird auf die Fünf-Tage Woche <math>W5</math> umgerechnet:
<math>\frac{24}{6} = 4</math> und <math>4 \cdot 5 = 20</math>,

so dass bei einer Fünf-Tage-Woche ein ''Urlaubsanspruch von 20 Werktagen'' besteht.

Wird der in Urlaub befindliche Arbeitnehmer , so werden die aufgrund einer nachgewiesenen Tage der auf den Jahresurlaub gemäß BUrlG nicht angerechnet. Durch die Krankheitstage entsteht ''Resturlaub''.

Verjährung

Der gesetzliche nicht nach, gibt es keine Verjährung.

Spezialgesetze

e wie das , und () oder das () enthalten Sonderbestimmungen für die jeweiligen en. Die hierin aufgeführten Urlaubsarten unterliegen einer strengen Zweckbestimmung.

 erhalten nach  ). Gem�� � 3 Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW haben Arbeitnehmer Anspruch auf f�nf Arbeitstage Arbeitnehmerweiterbildung im Kalenderjahr.

Beamtenrecht

Beamten steht nach BUrlV).

Wer Urlaub nimmt, benötigt dafür die Genehmigung des s bzw. n (''Urlaubsschein''; ); dieser kann oder muss wegen gesetzlicher Grundlagen den Urlaub unter der Bezüge gewähren, in manchen Fällen auch unter Wegfall der Bezüge (siehe ). dagegen können Urlaub nach eigenem Ermessen nehmen, werden aber gleichwohl Rücksicht auf die Erfordernisse des Geschäftsbetriebs und insbesondere die Wünsche der Kunden, Klienten, Mandanten oder Patienten nehmen. Vor allem gönnen sich daher oft wenig oder gar keinen Urlaub. Dies betrifft beispielsweise viele e.

 ist in den � ff.  f�r die verschiedensten Anl�sse vorgesehen.

Soldatenrecht

Nach SoldUrlV gelten für den Erholungsurlaub der en und die Vorschriften für Bundesbeamte entsprechend.

Beurlaubung

Die Beurlaubung ist in der aufgenommen werden.

International

In beträgt der Urlaub nach einer Dienstzeit von weniger als 25 Jahren 30 Werktage und erhöht sich nach Vollendung des 25. Jahres auf 36 Werktage ( ff. Bauarbeiter-UrlaubsG.

In der wird anstatt von Urlaub von ?Ferien? gesprochen. Die Schweizer ''fahren'' nicht in den ''Urlaub'', sondern ''gehen'' in die ''Ferien''. Das Wort ?Urlaub? wird in der Schweiz verwendet für die Abwesenheit von dienstlicher (, , usw.), wobei die Beurlaubten meist auch im Urlaub den Regeln, bzw. dem Recht des betreffenden Dienstes unterstehen.

Nach ff. OR geregelt.

Europäische Union

In der haben nach Abs. 2 Arbeitnehmer unter anderem das Recht auf bezahlten .

Der (EuGH) entschied im November 2018, dass Arbeitnehmer den ihnen nach zustehenden Urlaub (also den gesetzlichen Mindesturlaub) nicht automatisch verlieren, wenn sie zuvor keinen ''Urlaubsantrag'' gestellt haben. Urlaubsansprüche sollen nach Auffassung des EuGH nur dann automatisch verfallen, wenn der Arbeitnehmer tatsächlich in der Lage war, seinen bezahlten Jahresurlaub zu nehmen. Dies sei nur dann anzunehmen, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer erforderlichenfalls sogar dazu auffordert, den Urlaub zu nehmen und ihm mitteilt, dass der nicht genommene Urlaub am Ende des zulässigen Übertragungszeitraums oder am Ende des ses verfallen wird.

Weitere Staaten

In weiteren Staaten gibt es folgende gesetzlichen Erholungsurlaube:

{| class="wikitable zebra sortable"
|-
!
! Urlaub
in Tagen
! Anzahl
Feiertage
! Urlaub und
Feiertage
|-
| || 20 || 7 || 27
|-
| || 30 || 11 || 41
|-
| || 20 || 10 || 30
|-
| || 25 || 9 || 34
|-
| || 20 || 10 || 30
|-
| || 20 || 11 || 31
|-
| || 25 || 10 || 35
|-
| || 20 || 6 || 26
|-
| || 14 || 12 || 26
|-
| || 12 || 16 || 28
|-
| || 26 || 27 || 53
|-
| || 24 || 15 || 39
|-
| || 20 || 12 || 32
|-
| || 10 || 16 || 26
|-
| || 10 || 9 || 19
|-
| || 25 || 10 || 35
|-
| || 6 || 8 || 14
|-
| || 20 || 9 || 29
|-
| || 25 || 13 || 38
|-
| || 20 || 13 || 33
|-
| || 28 || 12 || 40
|-
| || 25 || 10 || 35
|-
| || 20 || 9 || 29
|-
| || 14 || 11 || 25
|-
| || 22 || 14 || 36
|-
| || 14 || 14 || 28
|-
| || 18 || 8 || 26
|-
| || 13 || 10 || 23
|-
| || 10 || 11 || 21
|}

Rekordhalter beim Urlaub ist mit Abstand der , wo ein Monat bezahlter Urlaub gewährt wird. Es gibt eine Sechs-Tage-Woche und 27 gesetzliche Feiertage. Es folgen und , die wenigsten Urlaubstage gibt es in und . Die Rangfolge ändert sich geringfügig bei der Addition mit den Feiertagen, es führt weiterhin Iran; danach folgen Brasilien, Russland und , die wenigsten freien Tage gibt es in Kanada, China, und . In Deutschland ist bei den Feiertagen der ab 2025 geltende einbezogen.

Obwohl Deutschland im Mittelfeld rangiert, bezeichnen einzelne Publikationen die Deutschen dessen ungeachtet trotzdem als angeblichen ?Freizeitmeister Europas?, obwohl die Fakten das nicht bestätigen.

Wirtschaftliche Aspekte

Urlaub gilt gemeinhin als ?schönste Zeit des Jahres? und ist als unentziehbare gesetzlich bedingte zurückgewonnen werden kann.

Da an freien Tagen (Urlaub, Sonn- und Feiertage) nicht gearbeitet wird, wirkt sich dem dauerhaft ausgleichend entgegenwirken können.

Abgrenzung

Als hingegen werden (außerhalb der Schweiz) Zeiträume bezeichnet, in denen eine vollständig schließt (, , usw.).

Siehe auch

  • , (?13./14. Monatsgehalt?)

Weblinks/Literatur

Einzelnachweise